Better Life Germany e.V.

Mühlenbergsweg 20

30823 Garbsen

info@better-life-germany.de

 

Newsletter

Aktuelle Meldungen aus den Projekten

Info: Der Newsletter kann jederzeit abbestellt werden.

Projekt Ägypten - Kairo

Dr. Sameh und Connie Sadik mit Kindern in ihrem  Projekt Kairo Dr. Sameh und Connie Sadik mit Kindern in ihrem Projekt Kairo

Unser aktuelles Projekt in Ägypten

Die Umgebung und aktuelle Situation 


Seit 2007 unterstützen wir in Kairo / Ägypten ein nationales Projekt  von Operation Serve international - OSI - in dem "Müllviertel" Al Moutamdiah.(siehe auch "unsere Partner")
In diesem Stadtteil ernähren sich die Menschen überwiegend vom Müllsortieren, wenn sie denn überhaupt Arbeit haben. 
Der Müll wird mit LKW's täglich angeliefert und kommt aus der Stadt.
Zuerst wird er auf verwendbare Nahrungsmittelreste untersucht. Danach stöbern die gehaltenen Tiere nach Eßbarem, Esel, Hühner, Enten - was gerade da ist.
Danach beginnt die Sortierung nach Recyclingmöglichkeiten von Hand - ohne Handschuhe versteht sich.
Mit einer primitiven Presse wird der sortierte Müll dann gepresst und wöchentlich von LKW's abgeholt und gewogen, um den Erlös festzulegen.
Eine Arbeit, an der meist auch schon sehr kleine Kinder mithelfen müssen.

Leiter von OSI ist Dr. Sameh Sadik mit seiner Frau Connie. Dr. Sadik ist Ägypter, hat Theologie in den USA studiert und dort auch seine Frau Connie kennengelernt, eine examinierte Krankenschwester. Hier auf dem Foto sind die beiden mit einer Kindergruppe in der Klinik.

Sie geben ihr ganzes Potential und ihr Herz in diese Arbeit.

Das Projekt ist eine Klinik, die einer christlichen Organisation gehört und von ihnen auch geleitet wird, OSI - Operation Serve International.

Better Life Germany e.V. unterstützt nur den Teil, der Ägypten in tätig ist.

 

Der Wohnbereich ist von der Müllsortierung nur eine Matratze weit entfernt. 
Der Geruch beißt bei frischem Müll für Besucher unangenehm in der Nase.

Bevor die Müllsortierung vor ca. 2 Jahren ausgeweitet wurde in diesem Teil, haben viele Bewohner dieses Viertels, bei denen es sich um einen hohen Anteil an Christen handelt, Schweine gezüchtet. Zum Einen hatten sie selbst Nahrung und zum Anderen hatten sie eine Einnahmequelle.

Aufgrund der extremen Panik Anfang des Jahres 2009, die wegen der Schweinepest ausgebrochen war, hat die Regierung alle Tiere töten lassen und die Schweinezucht generell verboten. Fälle von Erkrankungen konnten nicht nachgewiesen werden. Da es sich aber bei den Betroffen um Christen handelte, wurde das Verbot auch nicht wieder aufgehoben.

Muslime züchten keine Schweine und verzehren generell auch kein Schweinefleisch, weil es als unrein gilt. Den betroffenen Christen wurde die Existenzgrundlage entzogen.

Die Schlange vor der Klinik von Operation Serve international ist lang - Auch an diesem Tag wird es nicht allen Menschen gelingen, von OSI behandelt zu werden. Sie hoffen auf die Chance, morgen hineinzukommen. Die Schlange vor der Klinik von Operation Serve international ist lang - Auch an diesem Tag wird es nicht allen Menschen gelingen, von OSI behandelt zu werden. Sie hoffen auf die Chance, morgen hineinzukommen.

OSI arbeitet mit einheimischen Mitarbeitern. Mehrmals im Jahr finden Einsätze mit christliche n Teams aus den USA  und anderen Ländern statt. Better Life Germany e.V. nimmt auch daran teil.

25 - 35 Christen bemühen sich bei den "Mercy-Team" - Einsätzen darum, Menschen in ihren täglichen Nöten zu begegnen. Gleichzeitig wird aber auch darauf hingewiesen, dass Gott an Ihnen ein starkes Interesse hat und auch ihren Geist und ihre Seele versorgen möchte. Die Klinik von OSI behandelt die Menschen aus dem Stadtteil kostenlos. In diesen Teams sind viele medizinische Fachkräfte und auch Ärzte. So ist ein richtiger Großeinsatz mögllich, der hunderte Menschen behandeln und versorgen kann. Die Menschen bekommen die Diagnose, Medikamente und Ratschlägem, was sie auch danach zur Heilung eitragen können. Immer wird auch nach der Untersuchung für sie gebetet, wenn sie  dies möchten, es wird selten abgelehnt.

Ca. 40% der Patienten sind Muslime!!! Eine große Chance, sie mit der Liebe Jesu zu erreichen.

Es besteht eine direkte Zusammenarbeit mit der "Assemblies of God" Gemeinde, direkt im Nebengebäude. Die Menschen erhalten die Möglichkeit zur Seelsorge, zum weiteren Gebet und auch Hilfestellungen für ihr tägliches Leben.

Die Frauen sind meist zuerst sehr ängstlich, ein regelmäßiger Besuch beim Frauenarzt wie wir ihn kennen, ist ihnen unbekannt. Viele sind schon Großmütter und haben noch nie eine gynäkologische Untersuchung erfahren.

Die Babysterblichkeitsrate ist entsprechend hoch. Hygienische Probleme und Erkrankungen der Mütter sind die Ursache.

Es gibt einen Gynäkologen, einen Augenarzt, einen Allgemeinmediziner und einen Zahnarzt, alles einheimsche Ärzte. Sie arbeiten das ganze Jahr dort, sie bekommen kein Gehalt dafür. Sie wechseln sich ab und haben auch ihre eigenen Praxen, von deren Einkommen sie leben.

 

Augenoptik - ein wichtiger Bestandteil der Einrichtung von OSI

Die Augenoptik ist ein Herzstück in der Versorgung durch die kleine Tagesklinik. Eine Sehhilfe oder auch Brille zu bekommen ist für die Menschen dieses Stadtteils meist unerschwinglich.

Bevor die Untersuchung der Sehstärke mit eigenen Geräten und einem nationalen Optiker stattfindet, wird immer erst eine Vordiagnose gestellt. Der Blutdruck wird gemessen und ein Blutzuckertest wird gemacht, um sicherzustellen, welche mögliche Ursache die Sehschwäche haben kann. Hierfür sind die Teameinsätze unersetzlich. Hunderte Menschen können in einer Woche behandelt werden. Die meisten Brillen und Sehhilfen sind Spenden aus den USA oder Europa.

Rachel überlegt schon mal, welche Brille wohl nett wäre... Rachel überlegt schon mal, welche Brille wohl nett wäre...
na - dann machen wir mal den Sehtest.... na - dann machen wir mal den Sehtest....
ach - die Brille ist nett - nicht so klein - kann man nicht leicht verlegen... ach - die Brille ist nett - nicht so klein - kann man nicht leicht verlegen...
bei diesem Einsatz hat Rosi Cortinas, die nationale Leiterin der Arbeit in Mexiko City den ganzen Kasten mit Musterlinsen mitgebracht - ein echter Schatz für die Tests bei diesem Einsatz hat Rosi Cortinas, die nationale Leiterin der Arbeit in Mexiko City den ganzen Kasten mit Musterlinsen mitgebracht - ein echter Schatz für die Tests

Bei jedem "Fachpersonaleinsatz" werden auch immer die nationalen Teammitglieder vor Ort geschult

 

 

 

Der Blutzuckertest Der Blutzuckertest

Die Reinigung von Kinderköpfen ist ein sehr wichtiger Teil des Dienstes an den Kindern in der Klinik. Fast alle Kinder sind von Läusen und anderen Insekten im Haar befallen. Da es in den meisten Familien kein fließendes Wasser gibt, werden auch die Haare nicht gepflegt. Das Gesundheitsrisiko aufgrund mangelnder Hygiene ist extrem hoch. Viele Hautkrankheiten entstehen durch diese mangelnde Hygiene. Kinder und Eltern werden auch immer angeleitet, Hygiene zu lernen, Haare waschen - soweit möglich und auch Zähneputzen gehört dazu.

 

Wir wünschen uns sehr, dass in diesem Jahr das Geld von uns gespendet werden kann, um warmes Wasser legen zu lassen. Bisher werden die Haare mit kaltem Wasser gewaschen.

Vielleicht fühlen Sie sich angesprochen, uns in dieser Sache zu unterstützen?

Die Angaben zur Unterstützung finden Sie unter "Spenden"

 

frisch gewaschene und frisierte Haare - wie schön ist das denn! frisch gewaschene und frisierte Haare - wie schön ist das denn!
die Teammitglieder aus Amerika sind ganz gut beschäftigt die Teammitglieder aus Amerika sind ganz gut beschäftigt

Es ist ein echter Segen, wenn in den Teams zusätzliche Zahnärzte wie Earl bereit sind, kostenlos Behandlungen durchzuführen. Sheila Shields ist eine echt gute Assistentin. Die beiden haben schon viele Einsätze bei Operation Serve in Kairo mitgemacht.

Medikamente werden vorbereitet. Beth Roder aus den USA, die Mutter von Dr. Sadik, Alice und eine ihrer Töchter helfen beim Abfüllen und beschriften Medikamente werden vorbereitet. Beth Roder aus den USA, die Mutter von Dr. Sadik, Alice und eine ihrer Töchter helfen beim Abfüllen und beschriften

Was aussieht, wie eine Kofferkontrolle am Flughafen, ist tatsächlich die Spende von Medikamenten und Verbandsmaterial, dass amerikanische Teamteilnehmer mitgebracht haben.

Wir sind so dankbar für diese Spenden Wir sind so dankbar für diese Spenden