In Mexiko City findet die Unterstützung anders als in Kairo durch die Zusammenarbeit mit christlichen Gemeinden statt. Pastoren wenden sich an OSI um sich für einen Teameinsatz in ihrer Gemeinde zu bewerben. Je nach Problematik in der entsprechenden Gegend werden die Einsätze geplant. Die Gemeinde selabst macht Werbung in der Wohngegend, sodass alle Nachbarn wissen, wann was statttfindet.
Alle erforderlichen Hilfsmittel werden mitgebracht, der Bus ist immer voll. Zelte, Tische, Stühle, Behandlungsgeräte, Medikamente - alles gut durchorganisiert und verpackt.
Es gibt folgende Bereiche, die angeboten werden:
- Seelsorge und Beratung, Gebet
- Ärztliche Versorgung und Medikamente
- Optische Untersuchung und Brillen
- Kinderprogramm
- Friseur - Haare schneiden und pflegen
- Nagelpflege
- Zahnärztliche Versorgung
- Pastorenschulungen und Beratung
Was auch immer wir anbieten - die Menschen stehen für uns im Vordergrund. Wir versuchen in Allem was wir tun, ihnen zu zeigen, das sie "Jemand" sind und nicht "Niemand". sie sind uns
wichtig, in ihren Lebensumständen, mit ihren Problemen, mit ihren Verletzungen.
In Zusammenarbeit mit Operation Serve International haben wir uns an der Weihnachtsaktion in Mexiko City 2011 beteiligt.
Kinder aus dem Armenviertel wurden bei Einsätzen in kleinen christlichen Gemeinden mit einem Geschenk überrascht. Ihre Familen haben eine Tüte mit Lebensmitteln - Grundnahrungsmitteln . bekommen.
Wir leiten auch noch bis Weihnachten Spenden hierfür weiter.
Mexiko City 2010
Am Ende jeden Einsatzes bekommt die Gemeindeleitung/Pastoren eine Liste über alles Dienste, die in der Gemeinde stattgefunden haben. Diese Liste zeichnet auf, wieviele Menschen Leistungen bekommen habenm, wie medizinische Versorgung, Optik, was auch immer. Auch die Anzahl der Personen, die sich für ein Leben mit Jesus entschieden haben ist dabei. Da alle Adressen aufgezeichnet sind, hat die Gemeinde eine gute Grundlage, die Menschen zu besuchen, einzuladen und weiter zu betreuen. Auf diese Weise sind in den letzten 20 Jahren durch OSI schon hunderte von Gemeinden gewachsen. Das Prinzip ist einfach: Die Menschen werden da abgeholt, wo sie sind - in ihren Schwierigkeiten. Ihnen wird mit Tat Hilfe angeboten, so siond sie dann auch offen für das Wort Gottes. Helfen mit Wort und Tat - das Motto von Operation Serve International
Die wartenden Meschen stehen schon vor der tür wenn wir ankommen.
Eine kleine Geschichte am Rande:
Die Gemeinde auf diesem Foto hatte schon Wochen vorher angekündigt, dass wir kommen würden. Sie sagten:"kommt früh genug, es wird sicher voll"
11:00 war die Zeit, wo es losging. Eine Familie aus den Bergen war morgens um 5:00 da - sie sollen ja früh kommen. Sie benötigten ärztliche Hilfe, das ist für Arme sehr schwierig zu bekommen. Manchmal warten sie acht oder mehr Stunden vor den Ambulanzen um zu hören, dass sie an einem anderen Tag wiederkommen sollen. Das Beste an der Geschichte: Während die Frau an dem Tisch von Better Life Germany Schmuck herstellte, hat sich ihr Ehemann nach langem Gespräch und Gebet für Jesus entschieden - wie wunderbar ist das! Sein Warten hat sich für die Ewigkeit gelohnt.
Wie gut, dass wir Jennifer hatten! Die Grundschullehrerin aus Chicago hat mit mexikanischen Helferinnen zusammen die unzähligen Kinder in den Gemeinden perfekt beschäftigt. Basteln, malen, spielen,Luftballons aufblasen, UNO spielen - die Kinder hatten viel Spaß. Bleibt zu hoffen, dass sie wieder in die Gemeinde kommen, um ihre neu gewonnenen Freunde von dort wieder zu treffen. Sprachprobleme gab es nicht.
Kinder sind in allen Gemeinden - wir wünschen uns mehr Helfer dafür