Vom 06.07.2011 bis 19.07.2011
hat Bärbel Theerkorn von Better Life Germany e.V. an einem Missionseinsatz von OSI - Operation Serve International - mit einem nationalan und internationalen Team für 2 Wochen an Einsätzen in Mexco CIty teilgenommen.
- unter "Urlaub mit Sinn" finden Sie nähere Angaben über Einsätze
Bei Interesse bitte Kontakt per e-mail aufnehmen:
b@better-life-germany.de
Mexiko ist ein Land, das voll ist von alter Kultur, Denkmälern, sogar Pyramiden findet man dort. Die Stadt selbst anzusehen lohnt sich. Überall Märkte mit allem was man sich vorstellen kann, Straßenkünstler, fast food, Ahndarbeiten, Kleidung, Schmuck, alles was man transportabel verkaufen kann, ein buntes Treiben.
Die Regierung hat in den letzten Jahren viel eingesetzt, die Strassen sauberer zu halten.
Was im Sommer immer ein Problem ist, gerade auch als ich dort war, im Juni und Juli ist Regenzeit. Dies bedeutet, das ein bis zweimaltäglich enorme Wasssermassen regnen, meist am nachmittag oder abend, die dann die leicht abschüssigen Straßen überfluten. Im übrigen herrscht dort ein Klima, das es erlaubt, viele Obst- und Gemüsesorten zu züchten, auch Tiere zu halten. Es gibt an und für sich genug Nahrungsmittel für alle.
Durch die hohe Arbeitslosigkeit gibt es dennoch extreme Nöte an fast allem, was man zum Leben braucht.
Ein echter Schock war es für mich, zu erkennen, welche Rolle Moral in diesem Land spielt. Damit hatte ich nicht gerechnet. Überall öffentlich zu sehen Prostitution.
Auf Nachfragen wurde mir das so erklärt:
Das Land ist überwiegend katholisch geprägt. Prostitution war von der Kirche und damit auch vom Gesetz verboten und stand unter Strafe.
Vor ein paar Jahren hat man dann Postitution erlaubt, weil man gehofft hatte, dass die Anzahl der Geschlechtserkrankungen zurückgehe. Frauen und Mädchen sollte es erleichtert werden, offziell einen Arzt aufzusuchen und sich behandeln zu lassen. Da man nicht auch gleichzeitig das soziale Netz verändert hat und Arztleistungen Geld kosten, hat das System es nur schlimmer gemacht.
Ich kann nicht zählen, wieviele mißbrauchte Frauen und Mädchen mich mit trüben Augen angeschaut haben. Es kann einem das Herz zerbrechen.
In den kleinen Gemeinden, in denen wir geholfen haben, ist das Bewusstsein hier Abhilfe zu schaffen durch Aufklärung und Hilfestellung zur Heilung sehr ausgeprägt.
Es ist schwer, nach wenigen Tagen die Zelte wieder abzubrechen und weiterzuziehen zur nächsten Gemeinde.
Wirklich tröstlich und erfreulich sind aber immer am Ende unserer Einsätze die Ergebnisse gewesen. Wir haben alle Adressen der Menschen, die dort Hilfe gesucht haben aufgeschrieben. Hunderte haben sich für ein Leben mit Jesus entschieden. Die Gemeindemitarbeiter betreuen nach unserer Abreise jede registrierte Person und laden sie in die Gemeinde ein.
Wir haben Gemeinden besucht, wo OSI vor Jahren schonmals war und konnten sehen, dass die Gemeinden durch die Einsätze gewachsen waren.
Gott hat Erstaunliches dort getan mit ganz normalen Menschen wie uns, die daran geglaubt haben, das es einen Ausweg aus Schuld und Elend gibt.
Nachfolgend einige Fotos um einen Eindruck zu geben