Die Stärke der Arbeit hängt in jedem Land immer von der nationalen Machbarkeit ab.
Wir arbeiten vor Ort mit Operation Serve International - OSI - zusammen. Der Leiter, Dr. Sameh Sadik ist Ägypter. Seine Frau Connie ist Amerikanerin.
In beiden Projekten - Kairo und Mexiko sind weitere Verantwortungsträger vor Ort fest beschäftigt.
Die Basisstationen sind jeweils im Eingentum, von OSI.
In Kairo ist dies eine Tagesklinik, zu der Menschen des Armenviertels El Moutamdiah tagsüber kommen können und kostenlos medizinisch, optisch oder auch seelsorgerlich versorgt werden. Hier ist eine enge zusammenarbeit mit der im Nebengebäude befindlichen christlichen Gemeinde gegeben.
Dr. Sadik ist ordinierter Pastor und hat promoviert in Theologie.
Connie Sadik ist examinierte Krankenschwester.
In Kairo sind ägyptische Ärzte innerhalb der Woche für die Hilfesuchenden zur verfügung. Währen der Teameinsätze - meist im Frühjahr und im Herbst einige Wochen - kommen hier internationale Ärzte nach Verfügbarkeit hinzu um eine größere Anzahl Menschen behandeln zu können.
Es werden Gynäkologie, allgemeine Medizin, Zahnmedizin, allgemeine Medizin und Augenheilkunde angeboten.
Gleichzeitig sind auch immer Pastoren und Gemeindemitarbeiter dort, um das Angebot für Seelsorge, Rat und Gebet zur Verfüfung zu stellen.
In Mexiko City gibt es ebenfalls ein Gebäude, in dem sich die Verwaltung für Mexiko befindet und eine amerikanische Ärztin ganzjährig zur Verfügung steht, Dr. Becky Brett. Sie arbeitet ca. seit 2005 dort mit.
10 Wochen im Sommer finden Teameinsätze mit internationalen Teams statt. Hierin sind häufig auch weitere Ärzte oder Helfer aus medizinischen Berufen, eine große Hilfe. Die Mexikanerin Rosi Cortinas leitet dieses Projekt seit 20 Jahren und hat ein großes Herz für Hilfe und Mission. Sie organisiert mit einigen fest angestellten Mitarbeitern alle Einsätze.
Hier wird bei Teameinsätzen nicht im Gebäude von OSI gearbeitet, sondern die Teams besuchen geschlossen für einige Tage kleine Gemeinden um vor Ort das Hilfsprogramm anzubieten. Dies ist eine wunderbare Möglichkeit, die Gemeindearbeit im Stadtteil bekannt zu machen und Menschen dorthin einzuladen. Es ist einfach nur schön, zu sehen, wie die kleinen Gemeinden durch die Aktionen an Leib Seele und Geist wachsen.
Auch hier kommen bei jedem Einsatz viele Menschen zum aktiven Glauben an Jesus und besuchen
die Gemeinde hinterher regelmäßig. Praktische Nächstenliebe bringt hier sichtbare Früchte.